Krakau - Geschichte



Mitten des 10. Jahrhunderts wurde Krakau erstmals in historischen Berichten erwähnt. Die Stadt wurde 992 ins Königreich Polen eingegliedert.

Im Jahr 1000 wurde sie Bischofssitz und um 1038 hatte sie die Bedeutung einer Hauptstadt.

Der Wawel-Hügel wurde Regierungssitz und ab 1257, als Boleslaw der Keusche der Stadt ein neues Stadtrecht gab, begann sie sich am Fuße des Hügels auszudehnen.

Anfang des 16. Jahrhunderts hielt die Renaissance Einzug. Krakau verlor nach und nach seine Bedeutung. 1596 wurde die Hauptstadt nach Warschau verlegt. Doch die Königskrönungen und Beisetzungen fanden auch weiterhin in der Wawel- Kathedrale in Krakau statt.

Während Polens Teilung kam Krakau unter österreichische Herrschaft, die der Stadt aber trotz allem, noch ein relativ hoher Grad an Autonomie gewährte.

Krakau blieb in beiden Weltkriegen von schweren Zerstörungen verschont. 1978 erklärte die UNESCO Krakau zum Weltkulturerbe.