Krakau - Sehenswürdigkeiten



Ein guter Ausgangspunkt für die Sehenswürdigkeiten von Krakau ist der Wawelhügel mit seinem imposanten Königsschloss und der gotischen Kathedrale, in deren Krypta viele polnische Könige bestattet sind. In unmittelbarer Nähe des Wawelhügels ist die Altstadt von Krakau.

Der riesige Marktplatz ist einer der größten in Europa und wurde bereits angelegt, als Krakau 1257 sein neues Stadtrecht erhielt. Er pulsiert das ganze Jahr über vor Leben. Im Sommer befinden sich zahlreiche Cafés draußen, die sich neben unzähligen Läden, Antiquitätenhändlern, Restaurants, Bars und Klubs auf dem Platz drängen.

Die Tuchhallen in der Mitte des Hauptmarktes ersetzten eine frühere gotische Markthalle aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Das durch ein Feuer zerstörte und von Giovanni Maria Padovano wieder aufgebaute Gebäude verdankt seine heutige Erscheinung zum Teil Tomasz Prylinskis Restauration im romanistischen Stil. Heute befinden sich dort im Erdgeschoss Cafés und Souvenirläden. Das Obergeschoss präsentiert die Galerie Polnischer Malerei mit Gemälden des 19. Jahrhunderts.

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die imposante Marienkirche. Die Krakauer bauten sie im Jahre 1355, um mit der Königlichen Kathedrale auf dem Wawel-Hügel konkurrieren zu können. Die Arbeiten bis zum Abschluss der Marienkirche dauerten bis Mitte des 15.Jahrhunderts bzw. 16. Jahrhunderts.

Südöstlich von Altstadt und Wawel liegt das Viertel Kazimierz, das einst als eigenständige Stadt mit Rathaus, Marktplatz und Kirche gegründet wurde. Gegen Ende des 15.Jh. bildete sich hier, in einem ummauerten Getto, die jüdische Gemeinde. Sieben Synagogen und zwei gut erhaltene jüdische Friedhöfe haben in Kazimierz die Zeiten überdauert. Ein Streifzug durch die Straße dieses ruhigen Viertels führt, an teils halb verfallenen, teils renovierten Fassaden vorbei. Hier unterhält das Zentrum für Jüdische Kultur eine Galerie mit Café und Antiquariat.