Polen - Klima



Insgesamt herrscht in Polen ein mildes Klima, das sich durch das Zusammentreffen von feuchten atlantischen Luftmassen mit einer sehr trockenen Luft aus dem Inneren des eurasischen Kontinents entwickelt hat. Alle Luftmassen, der nördlichen Halbkugel gelangen nach Polen. Deshalb herrscht hier auch ein sehr uneinheitliches Klima. Leider wirkt sich das Zusammentreffen der Luftmassen über Polen auf die Bewölkung aus. Aus diesem Grund ist es 60-70 % der Tage in Polen sehr wolkig, was aber nicht immer unbedingt mit anschließendem Regen verbunden ist. Im November ist es am meisten bewölkt, während es im August und September sehr viel weniger wolkige Tage gibt. Am stärksten ist die Bewölkung über den Sudeten und den Seenplatten im Norden.

An der polnischen Küste herrscht ein mildes maritimes Klima. Die Sommer sind nicht so heiß wie im Landesinneren. Am wärmsten ist es im Juli und August. Dann liegen die Durchschnittstemperaturen bei 21 Grad. Gegen Abend wird es dann merklich kühler, von vereinzelten heißen Nächten abgesehen. Das Meer hat in den Sommermonaten Juli und August eine durchschnittliche Wassertemperatur von 18 bis 19 Grad, dagegen ist die durchschnittliche Wassertemperatur bei den Seen deutlich höher mit Werten zwischen 22 und 25 Grad C.

Die Winter an der polnischen Küste haben ein meist feuchtes und mittleres Klima. Die Temperaturen fallen hier zwar nicht so tief wie im Landesinneren, häufiger Nebel und die kurzen Tage sind die Ursache, dass in dieser Zeit nicht so viele Touristen nach Polen kommen.

Im Osten von Polen herrscht im Winter vorwiegend ein kontinentales Klima, mit sehr scharfen Wintern, im Unterschied zu den heißen und meist sehr trockenen Sommern.

Wenn man das Wetter in Polen mit dem Wetter in Deutschland vergleicht, gibt es einen erheblichen Unterschied. Der sogenannte Goldene Herbst ist in Polen sehr viel ausgeprägter als in Deutschland. Dies ist auch der Grund, weshalb nichts dagegen spricht, Polen auch noch im Herbst einen Besuch abzustatten.